Gegliederte Sek

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Ausgangslage

In der Kerngruppe zum Thema Herausforderung Sek I wurde als möglicher Ansatzpunkt für die Entschärfung verschiedener Brennpunkte mit hoher Priorisierung die Neuorganisation des Schulbetriebes genannt. Diese Neuorganisation erhielt den Arbeitstitel «Gegliederte / durchlässige Sekundarstufe».

Begriffsklärung

Die Schweizer Schullandschaft kennt diverse Modelle von gegliederten / durchlässigen Orientierungsstufen. Ziel aller Modelle ist eine möglichst optimale, den Fähigkeiten der Schülerinnen und Schülern angepasste schulische Förderung. In der Regel werden die Schülerinnen und Schüler in Stammklassen (Niveau G = Grundanforderungen und Niveau E = erweiterte Anforderungen) unterrichtet. In einzelnen Fächern, meistens in Mathematik und in einer Fremdsprache, erfolgt der Unterricht in nach Fähigkeiten zusammengesetzten Niveaugruppen. Im anspruchsvollsten Niveau Mathematik können beispielsweise Schülerinnen und Schüler aus beiden Stammklassen den Unterricht besuchen. Umstufungen von einer Niveaugruppe in eine höhere oder tiefere sind in der Regel dreimal jährlich möglich.

Eine Probezeit wie im Kanton Schaffhausen üblich entfällt. Die Zuweisung der Primarlehrerin, bzw. Primarlehrer ist für die Einteilung in die Stammklassen entscheidend.

Varianten

  • Zusätzlich Umstellung auf «Lernlandschaften»
  • Koppelung mit dem Konzept «Arbeitsort Schule»

Beschluss des Erziehungsrats vom 31. August 2016

Der ER empfiehlt den Schulen die Gegliederte Sekundarstufe als Grundlage für die Bearbeitung entsprechender lokaler Herausforderungen.