Nachteilsausgleich

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Zum Thema

Der Anspruch auf Nachteilsausgleich in der Schulbildung ist gesetzlich verankert und besteht sowohl für die obligatorische Schulzeit, wie auch für Ausbildungen auf Sekundarstufe II (Berufslehre, weiterführende Schulen). Die betreffenden Artikel der Bundesverfassung (§8 zur Rechtsgleichheit) und des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG, 151.3) bilden die Grundlage.    
 
Der Nachteilsausgleich betrifft die Kompensation einer unausgeglichenen Situation, um einer Diskriminierung aufgrund einer Behinderung/Funktionseinschränkung vorzubeugen und die Chancengerechtigkeit zu wahren.  
Die betroffene Schülerin, der betroffene Schüler muss das Potenzial haben, die gesteckten Ausbildungsziele zu erreichen. Durch individuelle Nachteilsausgleichsmassnahmen soll eine chancengerechte Situation im schulischen Kontext ermöglicht werden.  
 
Konkrete Umsetzungshilfen für die Schulen bezogen auf verschiedene Behinderungsformen sind im geschützten Bereich abrufbar. 

Kontakt

Rita Hauser, Abteilungsleitung Sonderpädagogik, rita.hauser(at)ktsh.ch

Verbindliches Merkblatt Nachteilsausgleich

Links Berufsbildung, weiterführende Schulen