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16.02.2016
Gipsmuseum Schleitheim

Woher kommt Gips, was ist Gips und wozu braucht man Gips?

Diese Fragen können bei einem Besuch des Gipsmuseums Schleitheim (SH) beantwortet werden. Und noch eindrücklicher: ein letzter und heute einziger der früher unzähligen Gipsstollen in der Schweiz steht noch zum Befahren bereit. Mit Befahren erklären die Bergleute auch das Begehen eines Stollens. Und das ist beim ehemaligen Gipsbergwerk Schleitheim der Fall. Ausgerüstet mit einem Helm kann der mit elektrischem Licht ausgeleuchtete Stollen begangen werden. Und schon nach rund 80 m ist die vor 240 Mio. Jahren abgelagerte Gipsschicht erreicht. Hier zeigt sich sehr schön die Sedimentation des Gesteins und wer will, darf einen Stein mitnehmen. Das Gipsmuseum bietet auch das Giessen von Gipsfiguren an, wozu aber rund zwei Stunden einzurechnen sind. Das ist vor allem bei den Primarschülern beliebt. Da zum Gipsmuseum auch ein Rastplatz mit Grillstelle gehört, kann der Besuch nach Bedarf programmiert werden. Und der Spaziergang zum Gipsmuseum oder zurück zur Busstation kann auf dem Tar-da-da-Weg zurückgelegt werden.

Für die Sekundarstufe und Gymnasien kann der Besuch des Gipsmuseums mit einer geologischen Tour verbunden werden. Da im Gebiet des Schaffhauser Randens eine interessante Abfolge des Deckgebirges aufgeschlossen ist, kann die Jura-Kalk-Formation, Sandstein-, Keuper- und Anhydritschicht erkundet werden. Gern gibt Ihnen die Geschäftsstelle des Gipsmuseums und des Verkehrsvereins Schleitheim weitere Auskunft (info(at)randental.ch).

Beachten Sie auch unsere Homepage www.museum-schleitheim.ch/Gipsmuseum.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 
Uli Stamm, Gipsmuseum Schleitheim